Altorientalische Musiktherapie

Altes Wissen neu entdeckt

„Willkommen deine Musik,
die uns Tag und Nacht begleitet;
erstirbt dieser Flötenton des Rohrs,
werden wir schwinden.“

Dschalal Ud-din Rumi

Das orientalische Tonsystem hat seine Wurzeln in der Pentatonik Zentralasiens. Es entwickelte sich später durch den islamischen Einfluss im heutigen Nahen Osten weiter zur so genannten Makam-Musik. Sie wirkt durch ihre feinen Klangstrukturen auf die physische, psychische und geistige Verfassung des Menschen. Dies wurde durch fast 1000 Jahre hindurch überliefert und konnte auch von aktuellen Studien der modernen Wissenschaft nachgewiesen werden.

Die altorientalische Musiktherapie basiert auf dem sehr alten Wissen um die heilsame und effektive Wirkung von Schwingung und Musik. Sie ist ein ganzheitlicher Therapieansatz und erreicht alle Menschen gleichermaßen.
Der klinische Psychologe und Musiker Dr. Oruc Güvenc studierte in den 70er Jahren an der Universität in Istanbul diese traditionelle orientalische Form der Musiktherapie und brachte sie wieder zur Anwendung. Da er selbst begeisterter Musiker ist, praktiziert er die Musiktherapie auf Originalinstrumenten. Es zeigte sich, dass diese Therapieform auch heute noch wirkungsvoll und transkulturell gut einsetzbar ist. Dabei kommen sowohl die Pentatonik als auch die Makam-Musik zum Einsatz.